NWZ                                                                         15.07.2017

 

Babystrand In Tossens

Sicherer Strandspaß für die Kleinen

Detlef Glückselig

 

Geschützt vor Wind und Sonne, trotzdem für die Eltern immer gut zu sehen, können auch die Kleinsten jetzt in Tossens nach Herzenslust im Sand buddeln. Ein bundesweit einmaliges Angebot.

Tossens Tourismus-Service Butjadingen (TSB) kann mit einem neuen Alleinstellungsmerkmal für die Ferienhalbinsel werben: Am Friesenstrand in Tossens ist am Freitagnachmittag der erste Babystrand Deutschlands eröffnet worden. Die Kurgesellschaft hat für die Neuerrungenschaft nach Auskunft von Geschäftsführer Robert Kowitz rund 35 000 Euro investiert.

Familien mit Kindern bis zum Alter von drei Jahren sind für die TSB eine wichtige und stetig wachsende Zielgruppe. Sie schlagen jährlich mit mehr als 210 000 Übernachtungen zu Buche und sind für die Kurgesellschaft zudem deshalb sehr interessant, weil sie noch nicht auf die Schulferien angewiesen sind, sondern auch außerhalb der Saison Butjadingen ansteuern.

 

Mit dem neuen Babystrand kann die Gemeinde, die als erste in ganz Niedersachsen mit dem Zertifikat „Kinderferienland“ ausgezeichnet wurde, bei dieser Zielgruppe nun noch mehr punkten. Die Idee dafür hatte der Marketingbeirat entwickelt. Bis zur Realisierung dauerte es nur ein Jahr. Entsprechend freute sich der TSB-Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Kiebitz, als er den Babystrand am Freitag vor zahlreichen Gästen – und etlichen Kindern, die schon darauf warteten, das Areal in Beschlag nehmen zu können – offiziell eröffnete.

Der Babystrand umfasst 250 Quadratmeter und ist mit Sicherheitsglas eingefriedet. So sind die Kinder vor dem Wind geschützt – und die Eltern können ihren Nachwuchs im Blick behalten, auch wenn sie sich nicht unmittelbar in dem Areal aufhalten. Zudem gibt es Sonnensegel, die den Minis Schatten spenden. Gespielt wird in extrafeinem, doppelt gewaschenem Sand. 50 Kubikmeter davon hat die TSB laut Außenbereichsleiter Reiner Jahn auffahren lassen. Den Untergrund bilden weitere 50 Kubikmeter herkömmlicher Sand.

Ergänzt wird das Strandareal durch einen neu aufgestellten Container. In dem finden Eltern einen Wickeltisch, eine Babywanne und eine Warmwasser-Dusche vor.

„Ich freue mich, dass wir heute diese tolle Einrichtung in Betrieb nehmen können“, sagte am Freitagnachmittag bei der Eröffnung des Babystrands Bürgermeisterin Ina Korter. Die Feriengemeinde sei um ein weiteres Highlight reicher, und das sei auch gut so. „Junge Familie sollen sich bei uns wohlfühlen“, betonte die Bürgermeisterin, während Jochen Kiebitz von einem „Leuchtturmprojekt“ sprach, von dem er sich Strahlkraft in die gesamte Republik erhoffe.

Mark Schuur, der neue General-Manager von Center Parcs Nordseeküste, und Wilhelm Has von Knaus Camping, waren ebenfalls voll des Lobes. Und die von Jochen Kiebitz erhoffte Strahlkraft hat längst zu Wirken begonnen. Eltern-Magazine hatten sich laut Robert Kowitz schon interessiert bei der TSB gemeldet, als der Babystrand noch ein reines Gedankenspiel war.

 

 

NWZ                                                                         15.05.2017

 

Erfolgsgeschichte zum Versenden

Detlef Glückselig

 

Erstmals gibt die TSB einen Tourismusbericht heraus. Er soll künftig jährlich erscheinen.

Butjadingen Das ist eine Premiere: In Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat Tourismus-Service Butjadingen (TSB) erstmals einen Tourismusbericht herausgegeben. Er enthält alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten für das Tourismusjahr 2016, dazu einen Ausblick auf geplante Projekte und die Strategien für das laufende Jahr und darüber hinaus.

TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz, Marketingleiterin Heike Geils und Aufsichtsratsvorsitzender Jochen Kiebitz haben die 19-seitige Broschüre am Freitag zusammen mit Bürgermeisterin Ina Korter, Christoph Muth von Center Parcs, Wilhelm Has als Vertreter von Knaus Camping und Birgitt von Thülen vom Touristikverein vorgestellt. Sie alle waren voll der Lobes für den Tourismusbericht, der in nur drei Monaten entstanden ist. Die Initiative dafür war vom Marketing-Beirat ausgegangen. Adressaten sind die touristischen Leistungsträger, die Butjenter Bürger sowie auch Investoren und Ansiedelungswillige.

Immer wieder gehen bei der TSB oder bei der Gemeinde Anfragen von potenziellen Investoren oder von Auswärtigen, die damit liebäugeln, sich in Butjadingen niederzulassen, ein. Sie alle wollen Informationen über die Ferienhalbinsel. Die zusammen zu tragen, sei stets aufwendig gewesen, sagt Robert Kowitz. Künftig kann er einfach das gedruckte Heft verschicken oder auf die Online-Version auf der Internet-Seite der Kurgesellschaft verweisen. Und schon gibt’s alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

„Tue Gutes und sprich drüber.“ So bringt Wilhelm Has eines der Ziele des Tourismusberichts auf den Punkt. Und Gutes gibt es jede Menge zu berichten. So kann man nachlesen, dass Butjadingen die Übernachtungszahlen in den Jahren von 2010 bis 2016 um fast 30 Prozent gesteigert hat (aktuell 1,209 Millionen Übernachtungen); dass im vergangenen Jahr die Spielscheune 94 764 Besucher begrüßen konnte – gegenüber 65 881 in 2014; dass die Nordsee-Lagune im selben Zeitraum ihre Zahlen von 52 594 auf 66 561 Besucher gesteigert hat; dass die öffentliche Hand und die privaten Leistungsträger in den vergangenen drei Jahren mehr als 13 Millionen Euro in Butjadingen investiert haben – die Investitionen der kleinen Vermieter seien da noch gar nicht eingerechnet, merkte Birgitt von Thülen an.

Das sind nur einige der Zahlen, mit denen TSB und Gemeinde belegen, dass Butjadingen mit seinem Tourismus „auf einem ganz hervorragenden Weg“ ist, wie Ina Korter es ausdrückte. Der Tourismusbericht ist vorerst in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen. Bürger können ihn in den Tourist-Infos in Burhave und Tossens bekommen. Der aktuelle Bericht soll keine Eintagsfliege sein. Vielmehr soll ein solcher Tourismusbericht nun alljährlich erscheinen.

   http://www.butjadingen.de/service/tourismusbericht 

 

 

NWZ                                                                         15.04.2017

 

Das ist einzigartig im Verkehrsverbund

Detlef Glückselig

 

Das Angebot gilt vorerst bis Jahresende. Es wird aus den Kurbeiträgen finanziert.

Butjadingen An der Bushaltestelle nach Kleingeld kramen, um das Ticket lösen zu können? Das können sich Urlauber in Butjadingen künftig sparen. Ab dem 1. Mai fahren sie auf der Linie 408, die zwischen Nordenham und Tossens pendelt und dabei auch Burhave ansteuert, zum Nulltarif: Gästekarte vorzeigen, einsteigen – los.

Strandläufer haben die Initiatoren das neue Angebot getauft, das Bürgermeisterin Ina Korter, Robert Kowitz und Philipp Grunemann von Tourismus-Service Butjadingen (TSB), Jürgen Sprickerhof vom Bürgerbus-Verein sowie Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch (VBW) und Stefan Bendrien vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN) am Donnerstag vorgestellt haben.

Dass Urlaubsgäste gratis mit dem Bus fahren können, ist nach den Recherchen von Robert Kowitz einmalig in Niedersachsen. Stefan Bendrien kann das bestätigen. „So etwas gibt es bislang im gesamten Verkehrsverbund nicht“, sagt er, „ein Super-Angebot. Alle anderen Ferienregionen werden nach Butjadingen schauen“.

Finanziert wird dieses „Super-Angebot“ aus den Kurbeiträgen. Möglich ist das laut Ina Korter durch eine erst vor vier Wochen in Kraft getretene Änderung des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes, die Städte und Gemeinden in die Lage versetzt, Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs finanziell zu fördern. Butjadingen hat auf diese Änderung schnell reagiert und kann nun mit dem Strandläufer auf ein Alleinstellungsmerkmal verweisen – das zudem dem Ziel der Gemeinde, sich als klimafreundlich zu empfehlen, entgegenkomme, wie Ina Korter betont.

Urlaubsgäste können nun bequem und kostenlos mit dem Bus von Ort zu Ort oder von Strand zu Strand fahren, zudem auch ohne Auto und Parkplatzsuche Nordenham besuchen – wovon nach der Überzeugung der Initiatoren auch die Nachbarstadt erheblich profitieren wird. Zudem wird Gästen eine Anreise ohne Auto erleichtert: Die Linie 408 hat direkt Anschluss an die Züge, die am Nordenhamer Bahnhof ankommen oder abfahren.

Ein weiterer wichtiger Effekt, den sich die Initiatoren erhoffen, ist die bessere Auslastung der 408, die im Rahmen eines zweijährigen Modellversuchs seit Dezember 2015 im Zwei-Stunden-Takt zwischen Butjadingen und Nordenham pendelt. Bei den Fahrgastzahlen ist noch Luft nach oben. Trägt das Angebot für Urlauber nun zur besseren Auslastung bei, ist die Chance größer, dass der Zwei-Stunden-Takt über die zwei Jahre hinaus beibehalten wird.

 

 

NWZ                                                                         4.2.2017

 

Kurverwaltung wieder unter einem Dach

Ulrike Krebs

 

TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz erhofft sich Synergieeffekte. Das Gebäude war bereits 2004 bei einem Brand erheblich beschädigt worden.

Burhave „Die neuen Räumlichkeiten des Atriums werden für die Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen einen Quantensprung mit sich bringen“ sagte Robert Kowitz am Donnerstag anlässlich des „Tags der offenen Tür“ im Atrium. Der TSB-Geschäftsführer erhofft sich von den aufwendigen Umbauarbeiten im Gebäude an der Strandallee 61 viele Synergieeffekte, weil jetzt alle Mitarbeiter der TSB endlich unter einem Dach in Burhave arbeiten und nicht länger dezentral verteilt sind.

In seiner Eröffnungsrede dankte er dem Aufsichtsrat, dem Architekten, den vielen Handwerkern und seinen eigenen Mitarbeitern für ihr großes Engagement und ihre Geduld. Auch Architekt Thomas Schramm sprach den Handwerksbetrieben, die Hand in Hand gearbeitet hatten, seinen Dank aus. „So würde ich mir jede Baustelle wünschen“, meinte der Nordenhamer.

Bürgermeisterin Ina Korter lobte die vorgenommenen energetischen Maßnahmen und wünschte den Mitarbeiter der TSB ein angenehmes Arbeiten in den lichtdurchfluteten Büroräumen.

Drei Jahre lang hatten die Sanierungsarbeiten des vor 13 Jahren ausgebrannten Verwaltungstraktes angedauert. Es galt, 300 des insgesamt 460 Quadratmeter großen Areals komplett umzubauen. Die größte Herausforderung bestand nach Einschätzung von Thomas Schramm dabei in den bauamtlichen Vorgaben. Denn die brandschutztechnischen Anforderungen haben sich in den vergangenen zwölf Jahren immer wieder verschärft. Auch sei es nicht leicht gewesen, den Brandgeruch, der sich über die Jahre in den Räumen festgesetzt hatte, endgültig zu eliminieren.

Insgesamt wurden rund 275 000 Euro in den Umbau des nunmehr barrierefreien Gebäudes investiert. Der Eigenanteil der TSB beläuft sich auf circa 100 000 Euro. Geschäftsführer Robert Kowitz ist davon überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. Er geht davon aus, dass in den nächsten 20 Jahren keine weiteren größeren Baumaßnahmen in dem ebenerdigen Backsteinbau erforderlich sein werden.

Das „Haus des Gastes“ verfügt jetzt neben modernen Büroräumen für die Verwaltung über einen großzügigen und repräsentativen Eingangsbereich mit Sitzmöglichkeiten, die von den Besuchern bereits genutzt werden. Seit Anfang Dezember arbeiten alle 26 fest angestellten Mitarbeiter und die fünf Auszubildenden der TSB in ihren neuen Büroräumen. Sie sind froh, dass die Zeit der Provisorien und Übergangslösungen ein Ende gefunden hat.

Der seit dem Brand in 2004 nicht mehr genutzte Verwaltungstrakt des Atriums war nicht früher saniert worden, weil die vorherigen Verantwortlichen der Tourismus-Gesellschaften den von der Versicherung seinerzeit erstatteten Brandschaden genutzt hatten, um finanzielle Haushaltslöcher zu stopfen.

 

 

NWZ                                                                          3.11.2016

 

Kurgesellschaft

Bestes Jahresergebnis „seit Ewigkeiten“

Detlef Glückselig

 

Der Jahresabschluss für 2015 liegt vor. Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung haben ihn abgesegnet und dem Geschäftsführer Entlastung erteilt.

Butjadingen Jürgen Sprickerhof kann seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender von Tourismus-Service Butjadingen (TSB) und der Butjadingen Kur und Touristik GmbH (BKT) guten Gewissens an seine Nachfolger abgeben. „Die Kurgesellschaft steht heute in allen Bereichen deutlich besser da als noch vor fünf Jahren“, so der Grünen-Ratsherr.

Das belegt auch der Jahresabschluss für 2015, den Jürgen Sprickerhof und TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz am Mittwoch bei einem Pressegespräch im Atrium in Burhave vorgestellt haben. Mit einem Überschuss in Höhe von 176 200 Euro haben TSB, BKT und die TSB Geschäftführungs GmbH das beste Jahresergebnis „seit Ewigkeiten“, so Sprickerhof, erzielt.

2014 hatte Sturmtief Xavier mit seinen zerstörerischen Folgen die schwarze Null, die die Kurgesellschaft als Ziel angepeilt hatte, knapp vereitelt – unterm Strich stand für das Jahr ein Defizit in Höhe von 6500 Euro. Dem gegenüber bedeutet der Überschuss von mehr als 176 000 Euro in 2015 ein sehr deutliches Plus.

Zu erklären ist es nicht zuletzt dadurch, dass die Pachten erhöht wurden, die die TSB für die Nutzung der Liegenschaften an die BKT abführt. Das hört sich wie ein Nullsummenspiel an, bei dem Geld von der einen in die andere Tasche umverteilt wird. Ist es aber nicht. Denn die Kurgesellschaft hat die höheren Pachten auf die Kurbeiträge, die die Urlauber zahlen, umgelegt – und damit eine Möglichkeit genutzt, der BKT zu mehr Liquidität für Investitionen zu verhelfen.

Die Einnahmen aus den Kurbeiträgen beliefen sich im Jahr 2015 auf knapp 2 Millionen Euro gegenüber 1,6 Millionen Euro in 2014. Hinzu kommt eine weitere Steigerung bei den Übernachtungszahlen – von 1,123 Millionen auf 1,150 Millionen Übernachtungen. Ebenfalls zugelegt hat 2015 die Spielscheune mit 85 000 Gästen. Sie spülten 40 000 Euro mehr an Einnahmen in die Kasse als 2014. Die TSB hat ihre Umsatzerlöse von 2,536 Millionen Euro auf 2,8 Millionen Euro gesteigert. Darin noch nicht berücksichtigt sind Zahlungen, die die Gemeinde an die Kurgesellschaft leistet. Auf der Ausgabenseite gab es ebenfalls eine Steigerung – nämlich von 3 auf 3,4 Millionen Euro, die jedoch wesentlich den höheren Pachten geschuldet sind.

Die Personalkosten beliefen sich 2015 auf 890 000 Euro – rund 50 000 Euro mehr als im Jahr davor. Für 2016 rechnen Robert Kowitz und Jürgen Sprickerhof mit einer Steigerung um weitere 38  000 Euro. Grund dafür ist der gerade abgeschlossene Haustarif.

Die BKT hat im vergangenen Jahr 402 000 Euro investiert – 85 000 Euro davon sind ins Haus des Gastes geflossen, in das die gesamten Kurverwaltung binnen der nächsten zwei Monate umziehen wird. Für 70 000 Euro hatte die BKT mehr als 100 neue Strandkörbe angeschafft.

Für 2016 geht die Kurgesellschaft davon aus, dass sie das gute Ergebnis des Vorjahres erneut erreichen, möglicherweise sogar toppen wird. „Die vor fünf Jahren begonnene Konsolidierung ist abgeschlossen. Auf dieser Basis kann man weiterarbeiten“, lautet die Bilanz von Jürgen Sprickerhof. Sein Nachfolger als Vorsitzender des BKT-Aufsichtsrats wird, wie berichtet, Jochen Kiebitz von der FDP. Wer den Chefposten im Aufsichtsrat der TSB übernimmt, ist noch offen.

 

 

NWZ                                                                         25.6.2016

 

Zielgruppe: Familien mit Kleinkindern

Rolf Bultmann

 

Weitere Infrastrukturmaßnahmen im Freizeitbereich sollen umgesetzt werden. Eine Idee ist die Schaffung eines Babystrandes.

Butjadingen Die steigenden Übernachtungszahlen in Butjadingen müssen mit entsprechenden Infrastrukturmaßnahmen im Freizeitbereich begleitet werden. Zudem sollen neue Großprojekte auch der Tourismusgesellschaften die Attraktion der Nordseebädergemeinde weiter steigern. Das sind zwei von sieben Schwerpunktthemen, mit denen der Marketingbeirat der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) seinen Beitrag dazu leisten möchte, dass das Ziel des touristischen Entwicklungskonzepts, bis 2018 in Butjadingen 1,4 Millionen Übernachtungen im Jahr zu verbuchen, erreicht wird.

Möglichkeiten geprüft

Konkrete Vorschläge oder Ideen für neue Großprojekte wie die Burhaver Nordseelagune oder den Tossenser Friesenstrand gebe es noch nicht, berichtete TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz. Bei den regelmäßigen Treffen des Marketingbeirats in den vergangenen zwei Monaten habe man sich aber bereits mit dem Thema beschäftigt. Zusammen mit Bauamtsleiter Axel Linneweber seien anhand von Flächennutzungsplänen und von Bebauungsplänen die Möglichkeiten für weitere touristische Entwicklungen geprüft worden.

Beim Marketingbeirats-Treffen im Mai waren Infrastrukturmaßnahmen insbesondere für Familien mit Kleinkindern das Schwerpunktthema. Diese Zielgruppe sei für Butjadingen sehr attraktiv, da die Familien auch außerhalb der Saison reisen können. Eine mögliche Infrastrukturmaßnahme für Familien mit Kleinkindern sei die Schaffung eines Babystrandes mit den dafür erforderlichen sanitären Einrichtungen.

Für die aktuelle Saison wurde bereits in der Nordseelagune eine 400 Quadratmeter große zusätzliche Sandfläche mit 40 Liegen und 20 Reetsonnenschirmen geschaffen. Zudem wurden für die Nordseelagune 60 weitere Strandkörbe angeschafft. Neu ist auch ein Beachsoccerfeld.

Digitalisierung ist Thema

Bei seinem jüngsten Treffen in dieser Woche setzte sich der Beirat mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung auseinander. Auch in diesem Bereich müsse Butjadingen auf die geänderten Anforderungen reagieren. Die Webseite der TSB müsse an alle Endgeräte angepasst werden, zumal 40 Prozent der Nutzer den Internetauftritt über Smartphone oder Tablet aufrufen.

Das Interesse von privaten Investoren an Butjadingen, die Projekte in Burhave, Tossens und Fedderwardersiel planen, sei ein Zeichen für die gute Arbeit nicht zuletzt im Tourismusbereich, aber auch eine Herausforderung für den Kurbetrieb, so die Meinung des TSB-Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Sprickerhof. Ganz wichtig sei das Zusammenspiel zwischen Investitionen und Infrastrukturmaßnahmen.

Butjadingen habe mit einer gestiegenen Nachfrage sowie auch mit einer besseren Außendarstellung das Interesse von Investoren geweckt. Mit den daraus resultierenden Infrastrukturmaßnahmen sei die Nordseebädergemeinde auch für Neubürger interessant, bilanzierte Christoph Muth, Generalmanager von Center Parcs in Tossens.

 

 

 

NWZ                                                                         20.5.2016

 

Butjadingen ist Niedersachsens erstes Kinderferienland

 

Rolf Bultmann        

 

Butjadingen Familien mit Kindern ist das Hauptklientel unter den Urlaubern in Butjadingen. Bei der darauf ausgerichteten Werbung kann die Nordseebädergemeinde jetzt ein weiteres Gütesiegel einsetzen. Als erster Ort in Niedersachsen erhielt Butjadingen die Auszeichnung „Kinderferienland“.

 

Das einem Gütesiegel gleichkommende Zertifikat erhielt Robert Kowitz, Geschäftsführer der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen, an diesem Donnerstag in Cloppenburg von Daniela Behrens, Staatssekretärin im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

 

„Wir sind natürlich froh und glücklich darüber, dass wir dieses Ziel als erste Tourismusgemeinde in Niedersachsen erreicht haben“, kommentierte Robert Kowitz die Auszeichnung. Sie sei auch ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den bereits seit längerer Zeit als „Kinderferienland“ zertifizierten Partnern.

 

Das Gütesiegel ist eine Qualitätsoffensive der landeseigenen Tourismus-Marketing Niedersachsen GmbH und wird bereits seit 2011 in den Kategorien „Gastronomie“, „Unterkunft“ und „Entdecken und Erleben“ vergeben. In Butjadingen wurden bereits Center Parcs Nordseeküste in Tossens, die Spielscheune und die Nordseelagune in Burhave, die drei Knaus-Campingplätze sowie das Kurhotel Strandhof von Brunhilde Wedelstaedt in Tossens als „Kinderferienland“ zertifiziert.

 

Seit Anfang dieses Jahres haben nun auch besonders familienfreundliche Orte die Möglichkeit, sich mit dem Gütesiegel auszeichnen zu lassen. Dafür musste Butjadingen einige weitere Kriterien unter anderem in den Bereichen Spielplätze und Informationen für Kinder erfüllen, berichtete Robert Kowitz.

 

„Wir gratulieren der Gemeinde Butjadingen zur erfolgreichen Zertifizierung. Sie ist die Bestätigung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und ihren einzelnen Leistungsträgern sowie ihrem Einsatz für den Urlaub mit und für Kinder“, freute sich auch Carolin Ruh, Geschäftsführerin der Tourismus-Marketing Niedersachsen GmbH.

 

 

NWZ                          01.10.2015

 

Bei Übernachtungszahlen weiter zugelegt

 

Detlef Glückselig    

 

Der Aufwärtstrend hält an. Kurdirektor Robert Kowitz geht davon aus, dass sich daran auch im kommenden Jahr nichts ändern wird. Dabei soll das neue Heft helfen.

 

Butjadingen Kurdirektor Robert Kowitz sieht rundum zufrieden aus. Dazu hat er auch allen Grund: Butjadingen hat bei den Übernachtungszahlen in der aktuellen Saison erneut zugelegt und erzielt Zuwächse, von denen andere nur träumen können. Und damit das auch im kommenden Jahr so ist, geht Tourismus-Service Butjadingen (TSB) schon jetzt mit dem Urlaubermagazin 2016 an den Markt – vor allen anderen Ferienregionen an der niedersächsischen Nordseeküste, wie Robert Kowitz am Mittwoch bei der Präsentation des 120 Seiten starken Heftes betonte.

 

20 Prozent in den vergangenen fünf Jahren: Auf so üppige Zuwachsraten bei den Übernachtungszahlen wie die TSB können anderen Touristiker an der Küste nicht verweisen. 1,12 Millionen Übernachtungen gab es für das Jahr 2014 zu verbuchen. Robert Kowitz geht davon aus, dass die Zahl in diesem Jahr noch einmal um 30 000 in die Höhe klettern wird – und damit in Richtung der 1,4 Millionen Übernachtungen, die sich Butjadingen für 2018 als Zielmarke gesetzt hat.

 

Das neue Urlaubermagazin hat Robert Kowitz am Mittwoch im Atrium in Burhave zusammen mit TSB-Marketingleiterin Heike Geils, Mitarbeiter Philipp Grunemann und der Auszubildenden Hannah Greve sowie mit Ute Nordhausen von der Touristik-Information Stadland und Dörte Völkers von Jade Touristik vorgestellt. Die beiden Frauen saßen mit im Boot, weil in dem Heft auch Jade und Stadland als Feriengemeinden beworben werden. Außerdem dabei war Claudia Hecht. Sie vertrat die Agentur Goldbutt Communication aus Bordesholm, die das Magazin im Auftrag der TSB erstellt hat.

 

Von dem Urlaubermagazin 2015 hatte die TSB 30 000 Exemplare drucken lassen. Was sich als zu wenig erwies – 5000 zusätzliche Hefte hatten nachgedruckt werden müssen. Das Magazin für 2016 geht nun direkt mit 35 000 Exemplaren an den Start. Sie werden bei Messen verteilt, auf Anfrage an potenzielle Urlaubsgäste verschickt und liegen natürlich auch in den Tourist-Infos in Butjadingen, Stadland und Jade aus.

 

Das Heft bietet emotionale Bilder, die Lust machen auf Urlaub in Butjadingen – das Titelbild wurde über ein Gäste-Voting ausgewählt. Dazu gibt es einen Überblick über Gastgeber, über Sportangebote und Veranstaltungshighlights, zahlreiche Rabatt- sowie Pauschal-Angebote unter anderem für Urlauber, die mit Hund anreisen, und für Gäste „in den besten Jahren“. Und weil die Butjenter zwar hinterm Deich, nicht aber hinterm Mond leben, steht all das zum Angucken, Durchblättern und Herunterladen auch online auf der TSB-Homepage zur Verfügung.

 

Schmankerl am Rande: Das neue Urlaubermagazin gab’s zumindest bei der Präsentation sogar flüssig – in Form von kleinen, mit Prosecco gefüllten Getränkedosen, die mit dem Heftcover bedruckt sind. Ob der Gag in Serie geht, steht aber noch nicht fest.

 

 

NWZ   15.4.2015

 

Mehreinnahmen werden investiert

 

Rolf Bultmann        

 

Der Naturerlebnispfad im Langwarder Groden soll zum neuen Aushängeschild werden. Er wird an diesen Mittwoch eingeweiht.

 

Butjadingen Die Zahl der Strandkörbe an den Nordseestränden in Burhave, Tossens und Eckwarderhörne soll um 50 auf 500 aufgestockt werden. Für dieses Jahr sei die Anschaffung von rund 100 neuen Strandkörben vorgesehen, um neben dem jährlichen Austausch der altersabgängigen Exemplare auch den Bestand den Nachfragen anpassen zu können, berichtete Robert Kowitz.

 

Nach Auskunft des Geschäftsführers der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) ist die Investition in neue Strandkörbe jedoch bei weitem nicht die einzige für 2015 geplante Maßnahme. Die in 2014 erneut gestiegenen Gäste- und Übernachtungszahlen – die NWZ  berichtete – haben über den Kurbeitrag zu Mehreinnahmen geführt, die nun verstärkt in Instandhaltungsmaßnahmen investiert werden sollen.

 

Einen um 15 Prozent höheren Erlös habe die TSB im vergangenen Jahr auch mit der Burhaver Nordseelagune verbuchen können. Obwohl die Besucherzahl auf über 52 000 angestiegen war, sei die Wasserqualität in dem einzigartigen Meerwasser-Badesee in 2014 die beste seit vier Jahren gewesen, so Robert Kowitz.

 

Ausgezahlt haben sich nach Auskunft des TSB-Geschäftsführers auch die in den vergangenen fünf Jahren vorgenommenen Investitionen in der Burhaver Spielscheune mit einem Gesamtvolumen von über 200 000 Euro. Dafür waren neue Attraktionen wie das Multi-Funktionsfeld und die große Kartbahn geschaffen worden. In 2014 sei ein Umsatzplus von sechs Prozent erwirtschaftet worden.

 

Neben den neuen Strandkörben will die Tourismusgesellschaft in diesem Jahr etliche weitere Projekte fortführen oder in Angriff nehmen. Begonnen wurde mit der Anlegung von neuen Wegen und Brücken im Burhaver Kurpark hinter der Spielscheune.

 

Vollendet werden soll die Neugestaltung der Aussichtsplattform auf dem Burhaver Deich. Auf der Betonplatte der ehemaligen Strandhallenfläche sollen unter anderem hohe, drehbare Ruhebänke und ein quaderförmiges Veranstaltungsgebäude errichtet werden. Die Bauanträge sei bereits gestellt werden, berichtete Robert Kowitz.

 

Er setzt große Erwartungen auf den neuen Naturerlebnispfad im Langwarder Groden, der an diesem Mittwoch mit einem Festakt (ab 10.30 Uhr) von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel eingeweiht wird. Das Projekt „Natur erleben“ dürfte zum neuen Aushängeschild für Butjadingen werden, hofft der TSB-Geschäftsführer.

 

Robert Kowitz rechnet mit 100 000 bis 250 000 Besuchern im Jahr, die sich im Langwarder Groden vom einzigartigen Naturerlebnis beeindrucken lassen möchten.


NWZ                                                                         01.08.2014

„Im Kurbetrieb wird gut gewirtschaftet“

Butjadinger Tourismusgesellschaften schließt Geschäftsjahr 2013 mit einem Überschuss ab

Es wurden aber nicht nur Mehreinnahmen erzielt. Gestiegene Personalkosten erhöhten auch die Ausgaben.

Jochen Eilers

Butjadingen Mehr Gäste, mehr Übernachtungen und verbesserte Einnahmen in allen Bereichen – die Butjadinger Kurgesellschaften haben im Wirtschaftsjahr 2013 einen Überschuss von rund 51 900 Euro erwirtschaftet. Die Zahlen wurden am Mittwoch den Aufsichtsräten vorgelegt. Und diese empfehlen dem Gemeinderat und der Gesellschafterversammlung die Entlastung von Geschäftsführer Robert Kowitz und den Aufsichtsräten.

49 500 Euro Überschuss wurde 2013 dem Eigenkapital der gemeindeeigenen Butjadingen Kur- und Touristik (BKT) hinzugefügt. „Das verbessert die Situation des Eigenkapitals und ist angesichts eines Verlustvortrages von rund einer Million Euro auch dringend notwendig“, fasste der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Sprickerhoff bei einem Pressegespräch zusammen. Den Kommanditisten der Tourismus-Service Butjadingen (TSB) wurde auf die Gesellschafterkonten ein Überschuss von 2400 Euro gutgeschrieben.

Im Vergleich zum Jahr 2012 sei der Überschuss zwar geringer ausgefallen. „Wir hatten aber 2012 auch Sondereffekte in der Bilanz wie eine Versicherungsauszahlung. Wenn man diese Effekte aus der Bilanz herausnimmt, haben wir 2013 sogar ein um rund 20 000 Euro besseres Ergebnis als 2012 erwirtschaftet“, rechnete Jürgen Sprickerhoff vor.

Möglich sei diese Steigerung vor allem durch die höheren Gäste- und Übernachtungszahlen, gestiegene Kurbeitragseinnahmen und durch bessere Einnahmen in allen Bereichen des Kurbetriebs.

Dank der um vier Prozent gesteigerten Übernachtungszahlen im Jahr 2013 stiegen die Einnahmen der Kurbeiträge um 48 000 Euro auf insgesamt 1,409 Millionen Euro. Die Spielscheune steigerte die Eintrittsgelder um 2900 Euro auf 123 000 Euro insgesamt und auch bei der Burhaver Nordseelagune verbesserten sich die Eintrittsgelder um 7800 Euro auf 108 000 Euro bei rund 60 000 Besuchern.

Allerdings hat der Kurbetrieb auch mehr Personalkosten im vergangenen Jahr in Kauf nehmen müssen. „Wir haben längere Öffnungszeiten in Touristinfo, Lagune und Spielscheune eingeführt. Längere Öffnungszeiten bedeuten auch größere Personalkosten“, rechnete Geschäftsführer Robert Kowitz vor. Zudem wurden einige neue Arbeitsverhältnisse besser vergütet. Insgesamt stiegen die Personalkosten von 767 000 im Jahr 2012 um 48 000 Euro auf 815 000 Euro im Jahr 2013.

Insgesamt zeigte sich Jürgen Sprickerhoff mit dem Jahresabschluss 2013 sehr zufrieden. „Es ist ein gutes Ergebnis. Es war ein gutes Jahr 2013 mit mehr Gästen, mehr Kurbeitrag und einer insgesamt guten Entwicklung. Große Überschüsse können mit dem Kurbetrieb ohnehin nicht erzielt werden“, so Jürgen Sprickerhof.

Nicht zu vergessen sei, dass die Kurgesellschaft im vergangenen größere Investitionen für Ausbau und Instandhaltung der Infrastruktur getätigt habe und dennoch ein so gutes Ergebnis erzielt wurde. „Hier wird also gut gewirtschaftet“, lobte Jürgen Sprickerhof.

 

 

NWZ                                                                         17.07.2014

Freudentag für die Kitesurfer

Genehmigte Zone am Strand vor Burhave zur Nutzung freigegeben

Das neue Areal für die Kitesurfer sei eins der besten an der deutschen Küste. Es könne unabhängig von der Windrichtung genutzt werden.

Fedderwardersiel Es ist ein Freudentag für die Kitesurfer nicht nur aus der nördlichen Wesermarsch: Die von der Wattenmeer-Nationalparkverwaltung im April genehmigte neue Kitesurfzone am Burhaver Strand darf nun endlich auch genutzt werden. Sie wurde jetzt mit der Abnahme der erfüllten Auflagen für die Anhänger der Trendsportart mit Surfbrett und Lenkdrachen freigegeben.

Zu den Auflagen gehörten das Setzen der Markierungsbojen, wobei die Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) von der DLRG unterstützt wurde, und das Aufstellen von zwei Hinweisschildern auch mit den Nutzungsbedingungen für die Kitesurfzone.

Nunmehr habe Butjadingen die einzige Kitesurfzone an der Nordseeküste zwischen Cuxhaven und dem Wangerland, freute sich TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz über einen weiteren Standortvorteil beim Werben um Touristen.

Das rund 20 Hektar große Kitesurf-Areal befindet sich unmittelbar am Burhaver Strand zwischen dem Wattensteg bei der Nordseelagune und der Einfahrt zum Fedderwardersieler Yachthafen. Vier orangene Bojen markieren die bis in den Fedderwarder Priel hineinreichende Kitesurfzone. Zu Ruhezone im Wattenmeer wird ein Abstand von rund 900 Metern eingehalten.

Für das Burhaver Areal gibt es jedoch Beschränkungen. Das Kitesurfen ist nur von April bis Oktober erlaubt. Gesurft werden darf zudem nur von drei Stunden vor bis drei Stunden nach Hochwasser.

Bei der Einrichtung der Kitesurfzone handelt es sich rechtlich gesehen um eine Befreiung von den Verboten des Nationalpark-Gesetzes. Sie ist auch für die Burhaver Kitesurfzone jedoch bis Oktober 2018 befristet. Dann muss sie neu beantragt werden.

Für die Kitesurfer hat der Butjadinger Yachtclub inzwischen eine eigene Sparte gegründet, bestätigte Vorsitzender Christian Antons. Sie hat bislang sieben Mitglieder. Er gehe davon aus, dass es bald 15 bis 20 Kitesurfer sein werden, so der Vorsitzende.

Ein Spartenleiter wurde noch nicht gewählt. Deshalb hat sich Bernhard Röper (mail@b-roeper.de) in Absprache mit den anderen Kitesurfern als Ansprechpartner zur Verfügung gestellt. Sie sind sehr erfreut darüber, im Butjadinger Yachtclub eine „Heimat“ gefunden haben, zumal sie nun auch dessen Areal und Anlagen in unmittelbarer Nähe der neue Kitesurfzone nutzen können.

 

 

NWZ                                                             10.07.2014

In die Infrastruktur investieren

Erste detaillierte Vorstellung des touristischen Entwicklungskonzepts

Rund 150 Bürger und Anbieter verfolgten die Präsentation. Sie wurden zu einer aktiven Beteiligung aufgerufen.

Burhave Eineinhalb Jahre wurde hinter verschlossenen Türen am touristischen Entwicklungskonzept 2018 gestrickt. Im Bürgermeisterwahlkampf wurde es fast zum Glücksbringer für die Nordseebädergemeinde Butjadingen gestempelt. Jetzt gab es erstmals detaillierte Informationen darüber, wie in den nächsten fünf Jahren die Übernachtungszahlen um 40 Prozent auf 1,4 Millionen gesteigert werden soll, was das Ziel der Konzepts ist.

Vor 150 interessierten Bürgern und touristischen Anbietern stellte Robert Kowitz, Geschäftsführer der Butjadinger Tourismusgesellschaften, im Burhaver Rathaussaal die Eckdaten des Programms vor. 383 verschiedene größere und kleine Projekte, Einzelmaßnahmen oder Bausteine hat das Zukunftskonzept, die jeweils nach Prioritäten geordnet sind.

„Es ist ein lebendiges Papier, das ganz Butjadingen durchleuchtet und fortwährend weiterentwickelt, geprüft und umgesetzt wird“, so Robert Kowitz. Statt eines teuren Experten-Gutachtens sei der Sachverstand aller in Butjadingen am Tourismus Beteiligter zusammengeflossen. „Das ist, soweit ich weiß, einmalig in der Bundesrepublik“, ist Robert Kowitz stolz.

Doch das touristische Zukunftskonzept sei weder Selbstzweck noch ein Selbstläufer. „Wenn wir im Konkurrenzkampf bestehen und den Folgen des demografischen Wandels entgegenwirken wollen, müssen wir dieses Konzept umsetzen“, warb Robert Kowitz.

Nur mit diesem Konzept seien die Sicherung der Grundversorgung, attraktive Freizeitangebote, der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, neue Investitionen und der Werterhalt der Immobilien in Butjadingen überhaupt zu erreichen. Das Gelingen hänge aber auch von der Leidenschaft und dem Engagement aller Bürger sowie dem Verantwortungsbewusstsein von Politik, Verwaltung, Leistungsträgern und Dienstleitern ab.

Wenn Butjadingen als Ferienregion weiterentwickelt werde, sollte dennoch der ursprüngliche Charakter mit dem engen Bezug zur Landwirtschaft und Nachhaltigkeit mit naturverbundenen Angeboten im Vordergrund stehen. Dafür gelte es auch, die vorhandenen Stärken besser zu nutzen. „Wir haben nicht den Bekanntheitsgrad wie Sylt. Aber wir brauchen auch nicht schüchtern zu sein“, warb Robert Kowitz für mehr Selbstbewusstsein.

Neben Investitionen in die Infrastruktur der Feriengemeinde sind Marketing und Vertrieb das zweite Hauptfeld des Zukunftskonzeptes. Qualität und Service sollen in den Betrieben verbessert, eine bessere Kommunikation und Weiterbildung aller Anbieter von der Kurgesellschaft angeboten werden.

Zudem soll die Zimmervermittlung die Zahl der gebuchten Zimmer massiv vergrößern, neue Medien sollen vermehrt Gäste anlocken Insgesamt brauche es dafür aber auch finanzielle und personelle Veränderungen innerhalb der Kurgesellschaft, kündigte Robert Kowitz an, ohne Details zu nennen

 

 

NWZ                                                             26.02.2014

Erneut Übernachtungs-Millionär

TSB möchte die Buchungszahl in ihrer Zimmervermittlung steigern

Zu den Werbemaßnahmen gehören auch vier Imagefilme. In diesem Jahr sollen zwei weitere hinzukommen.

Butjadingen Im dritten Jahr in Folge hat die Nordseebädergemeinde Butjadingen in 2013 die Millionen-Grenze bei der Zahl der Übernachtungen „geknackt“. 1 054 851 Übernachtungen bedeuten gegenüber 2012 einen Zuwachs von 43 492 Übernachtungen oder 4,3 Prozent. Bis 2018 soll die Zahl der Übernachtungen auf 1,4 Millionen erhöht werden.

Das ist das Ziel des neuen touristischen Entwicklungskonzept der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB), das dafür auch verschiedene Marketing-Maßnahmen vorsieht. Zu ihnen gehört auch eine deutliche Steigerungen der Quartierbuchungen in der TSB-Zimmervermittlung.

In 2012 konnte die TSB bei 1708 Buchungsanfragen ein Urlaubsquartier in Butjadingen vermitteln. In diesem Jahr sollen es 3000 Buchungen mit 18 000 Übernachtungen und bis 2018 sogar 10 000 Buchungen mit 55 000 Übernachtungen werden. Das würde dann einen Gesamtumsatz von 1 Million Euro ausmachen, erläuterte TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz beim jüngsten Butjadinger Tourismustag.

Dafür müssten der TSB-Zimmervermittlung von den Vermietern aber weitere Quartiere insbesondere für die Vor- und Nachsaison zur Verfügung gestellt werden, zumal in der Hauptsaison die meisten Unterkünfte ausgebucht sind. Deshalb konnten in 2012 auch nur 37 Prozent der Buchungsanfragen mit einer Zimmervermittlung befriedigt werden.

Werben will die TSB künftig auch verstärkt über ihrem Internetauftritt. Dort sind bereits vier Imagefilme (Radfahrparadies Butjadingen/Spielscheune/Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer/Nordseelagune) abrufbar. In diesem Jahr werden zwei weitere Filme (Friesenstrand Tossens/Maritimes – Land und Leute) hinzukommen, so Kowitz.

 

 

NWZ                                                                          22.10.2013

Ein Urlaubsgefühl vermitteln

TSB investiert rund 20 000 Euro in Runderneuerung der Homepage

Viele Neuerungen sollen dem Gast die Suche erleichtern. Auch die Vermieter sollen von der Investition profitieren.

Butjadingen Große und emotionale, der Jahreszeit entsprechende Bilder sollen Lust auf einen Urlaub auf der Halbinsel Butjadingen machen. Zur Online-Buchung eines Quartiers sind nur noch wenige Klicks erforderlich. „Jetzt können wir im Konzert der großen Internet-Präsentation mitspielen“, freut sich Robert Kowitz, Geschäftsführer der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB).

Die hat rund 20 000 Euro in die Runderneuerung ihrer Homepage (www.butjadingen.de) investiert, die jetzt in der aktuellen Herbst-Ausgabe online geschaltet ist. Mit dieser Investition trägt die TSB auch der steigenden Bedeutung der Online-Buchungen im Tourismus Rechnung.

Schon jetzt habe die TSB mit 400 von 1100 Buchungen (2013) einen recht hohen Anteil an Online-Abschlüssen, berichtete Robert Kowitz. Steigerungen seien insbesondere in der Hochsaison möglich, wozu die TSB aber weitere Quartiere benötige, die bei ihr gebucht werden können.

Nach Auskunft des TSB-Geschäftsführers bieten derzeit circa 120 Vermieter rund 220 Objekte mit über 600 Betten über die TSB-Zimmervermittlung an. In Butjadingen verfügen aber rund 900 Vermieter über 8640 Betten.

Mit der neuen Homepage erhalten alle Vermieter ab sofort speziell für sie verfasste Vermieterinformationen über einen Vermieter-Login. Die Zugangsdaten dafür erhalten sie bei der TSB. Dann können von ihnen auch Eigenbelegungen der Quartiere jederzeit eingegeben werden.

„Unser ehrgeiziges Ziel ist den Versand der Newsletter von derzeit circa 4000 auf bis zu 10 000 zu erhöhen und die Zugriffszahlen auf „www.butjadingen.de“ von 298 000 in 2012 auf 350 000 Zugriffe in 2013 zu steigern. Aktuell haben wir in diesem Jahr bis zum 17. Oktober bereits 327 591 Zugriffe verzeichnet, das bedeutet jetzt bereits eine Steigerung von rund zehn Prozent“, erläuterte TSB-Marketingleiterin Heike Geils.

Sie stellte die neue Homepage gemeinsam mit Mitarbeiterin Janka Reiners, die sehr aktiv daran beteiligt war und auch die Internet-Präsentation künftig betreut, sowie mit Projektmanagerin Nadine de Witt in der Agentur IC Tourismus in Leer vor. Gut zwei Jahre haben TSB und die Agentur an der Erneuerung der Homepage gearbeitet.

Zu den Neuerungen gehören unter anderem eine großflächige interaktive Karte mit interessanten Orten und Sonderzielen, die tagesaktuelle Daten der neuen TSB-Wetterstation, die direkte Kommunikation mit den Gästen durch die Gästeumfrage und die Möglichkeit, Radtourrouten und Fitnessprogramme in Butjadingen am Bildschirm zu planen.

Im Tourismus sei es sehr wichtig, mit einer Web-Präsentation den Gästen authentische Inhalte zu bieten. Dies Bedingung erfülle die neue Homepage, so Nadine de Witt.

 

 

NWZ   20.09.2013

Mehr Gäste und Geld anlocken

Marketingbeirat erarbeitet Konzept – Zahl der Übernachtungen steigern

Im Februar wurde die Erstellung des Konzeptes beschlossen. Fünf Treffen gab es bereits.

Der Marketingbeirat der Gemeinde Butjadingen stellte seine Arbeit vor. Von links: Christoph Muth, Rolf Blumenberg, Matthias Schulz, Gebhard Schild, Jürgen Sprickerhof, Inge Meyer, Robert Kowitz, Wilhelm Has und Heike Geils

 Bild: Felix Frerichs

Burhave Mehr Gäste, mehr Geld, neue Arbeitsplätze, mehr Kaufkraft: Diese Ziele wollen Hoteliers und andere touristische Anbieter gemeinsam mit der Kur- und Gemeindeverwaltung in naher Zukunft erreichen.

Seit Februar arbeiten die Vertreter im Marketingbeirat, der 2010 ins Leben gerufen wurde, an einem Konzept, wie diese Vorhaben umzusetzen und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Am Donnerstag haben die Mitglieder des neunköpfigen Gremiums den Fortschritt ihrer Arbeit zum ersten Mal vorgestellt. Das wichtigste Ziel aus Sicht der touristischen Akteure: In den nächsten Jahren sollen deutlich mehr Gäste nach Butjadingen gelockt werden.

Konkret heißt das: Die Zahl der Übernachtungen soll um 40 Prozent steigen. „Bis 2018 erwarten wir 1,4 Millionen pro Jahr“, sagt Center-Parcs-Direktor Christoph Muth. Das Gremium peilt eine Steigerung um 400 000 Übernachtungen pro Jahr an.

Verlust an Kaufkraft

200 000 sind alleine nötig, um den Kaufkraftverlust als Folge des Einwohnerrückgangs wieder aufzufangen, sagt Muth.

Der Aufsichtsrat der Kurgesellschaft hatte im Februar beschlossen, zusammen mit den Akteuren des Tourismus in der Gemeinde ein zukunftsweisendes Konzept auf den Weg zu bringen. Die Teilnehmer, die sich regelmäßig in sogenannten Workshops zusammenfinden, wollen einen Maßnahmenkatalog erarbeiten.

Kapazitäten nutzen

Neben den Übernachtungszahlen haben die Mitglieder des Beirates auch die Auslastung im Blick. Die Kapazitäten bei Hotels und Pensionen sollen künftig besser genutzt werden.

Ziel ist es, „die letzten Betten zu füllen“. Deshalb planen die Verantwortlichen einen Last-Minute-Kalender, in dem alle freien Gäste- und Hotelzimmer gesammelt und veröffentlich werden sollen. Eine „Baustelle“ ist aus Sicht der Gremiumsmitglieder die Infrastruktur in der Gemeinde. Sie sei verbesserungswürdig. Auch an der Qualität einiger Übernachtungsangebote könne gearbeitet werden. Das „Touristische Entwicklungskonzept Butjadingen“, so der Titel des Papiers, will der Beirat beim Tourismustag am 9. Februar 2014 präsentieren.

„Eine Menge Gutachten sind in den vergangenen Jahren in der Schublade verschwunden“, sagt Gebhard Schild, der im Marketingbeirat die Hotels und Pensionen vertritt. Jetzt gelte es, konkrete Maßnahmen ins Auge zu fassen und diese umzusetzen.

 

 

NWZ 19.04 2013

Eindeutiges Bekenntnis zur Kutterregatta

Dreitägiges Spektakel findet nun doch statt – TSB holt Vereine mit ins Boot

Der regionale Charakter soll wieder aufleben. Am Programm muss aber noch gefeilt werden.

Fedderwardersiel Die bereits abgesagte 42. Fedderwardersieler Kutterregatta findet nun doch statt und zwar vom 26. bis 28. Juli. Veranstaltet wird sie federführend von der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB), die sich für die Organisation und Ausrichtung dieses traditionellen Großveranstaltung mehrere Butjenter Organisationen und Vereine mit ins Boot geholt hat.

Es sind der Bürgerverein Fedderwardersiel, der Butjadinger Yachtclub, das Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel, die Butjadinger Fischerei-Genossenschaft, die Fischer, die Wega-Reederei, die DLRG und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Bürgerverein organisiert die 29. Krabbenpulmeisterschaft

Zum Programm der 42. Fedderwardersieler Kutterregatta wird auch wieder die dann zum 29. Mal stattfindende Niedersächsische Krabbenpulmeisterschaft gehören. Die wird für den Bürgerverein Fedderwardersiel dessen Vorstandsmitglied Peter von Häfen, ehemaliger Geschäftsführer der Butjadinger Fischerei-Genossenschaft, organisieren. Unterstützt wird der Bürgerverein von der Fischerei-Genossenschaft sowie vom Nationalparkhaus und Museum. Dort werden dann auch die Anmeldungen entgegengenommen.

Politische Prominenz bei der Kutterregatta erhoffen sich TSB-Aufsichtsratschef Jürgen Sprickerhof für einen gesonderten Krabbenpulwettbewerb sowie Fischer Söhnke Thaden für Gespräche in gemütlicher Atmosphäre über verschiedene Angelegenheiten.

Nach der Absage des Zeltwirtes und der Fischereigenossenschaft habe man sich zusammengesetzt und die Situation beraten. Dabei sei man sich sehr schnell einig geworden, dass diese Traditionsveranstaltung nicht sterben dürfe, sonder auch ihren regionalen Charakter zurückbekommen müsse, berichtete TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz. Am Programm müsse man aber noch feilen. Dazu werde es jetzt regelmäßige Zusammenkünfte mit allen Beteiligten geben.

Fest steht bereits, dass sich sechs Fischer mit ihren Kuttern an den zweitägigen Gästefahrten beteilen werden. Erstmalig beteiligt sich der Butjadinger Yachtclub an der Gestaltung des Rahmenprogramms. Er will für den Freitag eine Optimisten-Regatta im Hafen für die Jugend und eine Jux-Regatta für die Erwachsenen organisieren.

NWZ 04.10.2012

Kurbetrieb erneut zertifiziert

Butjadingen/Wilhelmshaven Die Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) ist jetzt als Partner des Nationalparks und des Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer zertifiziert. Sie gehört damit zu den ersten Tourismus-Organisationen, die diesen weiteren Qualitätsnachweis erhielten.

Das Zertifikat überreichten Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung, und Birgit Fasting (zuständig für die Partnerinitiative) während einer Feierstunde in Wilhelmshaven TSB-Geschäftsführer Robert Kowitz, TSB-Aufsichtsratschef Jürgen Sprickerhof und Marketing-Mitarbeiterin Nadine Heinzel.

Mit dem Zertifikat wird der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen bestätigt, dass sie sich zu den Zielen des Nationalparks bekennt, dessen Erhalt und Entwicklung unterstützt sowie dies auch mit ihren Tätigkeiten vermittelt. Die Erfüllung dieser Voraussetzung musste anhand eines ausführlichen Kriterienkatalogs nachgewiesen werden und auch einer Überprüfung standhalten.

 
 

NWZ 18.09.2012

Butjadingen nimmt Spitzenstellung ein

Hohe Qualität per Zertifikate nachgewiesen – Gute Leistungen und Kinderfreundlichkeit

Die Qualität spielt für Touristen eine immer größere Rolle. Gerade in diesem Punkt liegt Butjadingen vor anderen Anbietern.

Butjadingen Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis spielt die Qualität eine immer größere Rolle bei der Wahl des Urlaubsortes. In dieser Hinsicht kann die Nordseebäder-Gemeinde Butjadingen wie kaum ein anderer touristischer Anbieter an der Küste punkten. Mit sieben Qualitätsauszeichnungen nehme Butjadingen eine Spitzenstellung ein, freut sich „Kurdirektor“ Robert Kowitz.

Wie der Geschäftsführer der Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) mitteilte, seien die Zertifizierungen der Qualitätsmerkmale in den vergangenen vier Jahren durch wesentliche Anstrengungen erreicht worden. Die beiden jüngsten Auszeichnungen attestieren jetzt der Kurverwaltung eine besondere Qualität der Dienstleistungen sowie der Spielscheune und der Nordseelagune eine nachgewiesene Kinderfreundlichkeit. Um das Mitte des Jahres verliehene Qualitätssiegel „ServiceQ“ zu erhalten, musste die Kurverwaltung ihre Dienstleistungen aus der Perspektive der Kunden analysieren sowie ständig in einem internen Prozess auch optimieren, berichtete Robert Kowitz. Das Zertifikat verdeutliche, dass der TSB das Wohl der Kunden sehr am Herzen liegt.

Orientierung für Planung

Familien bei der Planung ihres Urlaubs als Orientierung dienen soll das Zertifikat „KinderFerienLand Niedersachsen“, das nach dem Tossenser Center Parcs Nordseeküste (die NWZ  berichtete) auch die TSB im Bereich Freizeit und Erlebnis für die Spielscheune und die Nordseelagune erhalten hat. Geprüft wurden die Ausstattung, Serviceleistungen und Sicherheitsaspekte der Einrichtungen, die nun mit dem Prädikat „besonders kinderfreundlich“ werben dürfen.

Neben der 2011 erfolgten Prädikatisierung von Burhave (mit Fedderwardersiel) und Tossens als staatlich anerkannte Nordseebäder verfügt die Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen über die Qualitäts-Zertifikate „IQN“ für die gute Wasserqualität in der Nordseelagune, „ILSE“ für die Badesicherheit in der Nordseelagune, an den bewachten Stränden in Tossens und Eckwarderhörne sowie „I-Marke“ für die gute Beratungsqualität und zusätzlichen Dienstleistungen in den Tourismus-Informationen in Burhave und Tossens. Zudem können dafür geschulte Mitarbeiter der TSB seit 2010 Unterkünfte nach den Regeln des deutschen Tourismus-Verbandes klassifizieren. Mit Qualitätsauszeichnungen seien auch die Förderchancen für weitere Investitionen in die Infrastruktur verbessert worden, denn bei der Vergabe von Fördermitteln durch das Land Niedersachsen spielten diese Zertifizierungen eine immer größere Rolle. Auf den bisherigen Prädikatssiegel werde man sich aber nicht ausruhen. Zudem möchte die TSB Partner der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer werden.

Gute Aussichten

Die Aussichten, als eine der wenigen Tourismus-Gesellschaften in Niedersachsen diese Zertifizierung im Bereich Naturschutz zu erhalten, bezeichnete der TSB-Geschäftsführer als gut.

 

 

Kreiszeitung Wesermarsch 31.03.12

Die Millionengrenze geknackt


Butjadingen. Ein seit Jahren angestrebtes Ziel ist erreicht worden: Butjadingen ist Übernachtungsmillionär. Mit genau 1 001 633 Übernachtungen hat die Kurgesellschaft im vergangenen Jahr das beste Ergebnis ihre Geschichte erreicht. „Darauf sind wir stolz“, sagte Geschäftsführer Robert Kowitz.

Der Stolz ist berechtigt, zumal sich Butjadingen nach Einschätzung von Robert Kowitz in der Spitzengruppe der Nordsee-Küstenbäder befinden dürfte, was die Steigerungsraten anbelangt. 2009 wurden 963 000 Übernachtungen gezählt, 2010 waren es 940 000.

Die Zahl der Urlauber konnte 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 167 817 Gäste gesteigert werden. Bei der Übernachtungszahl betrug der Zuwachs, der die Bädergemeinde über die Millionengrenze hinaus brachte, 6,61 Prozent. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 5,69 Tagen. Im vergangenen Jahr betrug dieser Wert 6,27 Tage.

Angesichts dieses veränderten Urlauberverhaltens müsse es das Ziel sein, das Ergebnis von 2011 zu halten. Deshalb werde die Kurgesellschaft in Zusammenarbeit mit den Partnern noch mehr Pauschalangebote für Kurzreisen ausarbeiten und anbieten.

Registriert worden sind die Vermieter in Burhave, Fedderwardersiel, Langwarden, Tossens, Ruhwarden, Eckwarden und Eckwarderhörne. Legt man das gesamte Gemeindegebiet zugrunde, wird die Zahl der Gäste und Übernachtungen sogar noch ein wenig höher liegen, vermutet Robert Kowitz.

Kleinvermieter legen zu

Nach Ortschaften differenziert gab es im Bereich Tossens/Ruhwarden 535 379 Übernachtungen mit einem Plus von 6,88 Prozent, in Burhave/Langwarden/Fedderwardersiel 399 154 (plus 6,8 Prozent) und in Eckwarden/Eckwarderhörne 67 100 Übernachtungen (plus 3,41 Prozent). Festzustellen bleibe nach den Worten des Geschäftsführers, dass die kleineren Beherbergungsbetriebe bis zu neun Betten höhere Zuwächse hatten als die Großanbieter. Das Campinggeschäft habe stagniert – allerdings auf hohem Niveau.

Im Bereich der Zimmervermittlung konnte bis einschließlich März ein Plus von mehr als 19 Prozent erreicht werden. In Zahlen: Für 225 buchbare Objekte von rund 100 Vermietern wurden 2011 1413 Buchungen erzielt. Das entspricht einem Bruttoumsatz von 325 000 Euro.

Die Pauschalangebote seien weiterentwickelt worden und werden, so Robert Kowitz, verstärkt nachgefragt – auch als Resultat von Messeauftritten. Ergebnis: Bei den Pauschalangeboten wurde das Vorjahresergebnis bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits verdoppelt.

Die aktuelle Buchungslage zu Ostern sei zufriedenstellend, mit dem Vorjahr aber nicht zu vergleichen, als erst Ende April Ostern gefeiert wurde und damit auch die Wetterlage planbarer war. Dennoch wagt Robert Kowitz eine optimistische Prognose: „2012 läuft gut an.“

 

 

Kreiszeitung Wesermarsch 03.11.2011

TSB schließt 2010 mit Gewinn ab


Butjadingen. Die Kurgesellschaft Tourismus Service Butjadingen (TSB) hat das Jahr 2010 mit einem Gewinn von 91 000 Euro abgeschlossen. Nach einem Verlust in Höhe von über 110 00 Euro im Vorjahr – darunter allein 93 000 Euro wegen der Entlassung des ehemaligen Geschäftsführers Johannes Cassens – ist dieser Abschluss das erste positive Ergebnis seit 2006.

Darüber freuen sich nicht nur der Geschäftsführer Robert Kowitz, Bürgermeister Rolf Blumenberg und der Aufsichtsratsvorsitzende Lutz Timmermann: Auch die rund 60 Kommanditisten – fünf haben der Gesellschaft im Jahr 2010 den Rücken gekehrt – erhalten von diesem Gewinn 12 Prozent. Insgesamt sind das fast 11 000 Euro.

Die TSB könne sich nach der Zurückhaltung in den Jahren mit Verlusten nun verstärkt Kommanditisten zu werben, aus zwei Gründen: Erstens ist das positive Ergebnis ein gutes Argument. Und zweitens könne man mittlerweile erkennen, „dass die Gesellschaft in geordnete Bahnen geführt worden ist“, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Geschäftsführer Robert Kowitz, seit Dezember 2009 im Amt, gab das Lob an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter: „Das war eine Teamleistung.“ Außerdem lobte er die gute Zusammenarbeit mit den Aufsichtsräten, der Gemeindeverwaltung und den Gremien des Rates.

Gemeindlicher Zuschuss

Das Ziel, mit dem Kurbetrieb schwarze Zahlen zu schreiben, „hätten viele nicht für möglich gehalten“, sagte Rolf Blumenberg. Das Ergebnis 2010 zeige, dass die Konstruktion des Kurbetriebs mit drei Gesellschaften „so schlecht nicht ist.“ Das hätten Fachleute bei der Klausurtagung im Frühjahr bestätigt. Der Bürgermeister hofft, dass das Ergebnis 2010 der Anfang einer „weiter positiven Entwicklung ist“. Ob die Konstruktion so bleibt, müsse im neuen Gemeinderat besprochen werden.

Wohin mit dem Geld? Nach der Zuweisung auf die Gesellschafterkonten werden die verbleibenden rund 80 200 Euro an die TSB-Geschäftsführungsgesellschaft abgeführt. Die hat einen Verlustvortrag von 9000 Euro ins Jahr mitgenommen, sodass der verbleibende Gewinn in Höhe von gut 71 200 Euro von der Gesellschaft BKT übernommen wird. Die schließt 2010 mit einem Plus von rund 6500 Euro ab, sodass der Jahresüberschuss aller drei Gesellschaften fast 77 700 Euro beträgt.

Darin enthalten ist ein gemeindlicher Zuschuss, der 2010 bei fast 269 000 Euro lag. Dieser Betrag wird in der Kurbeitragskalkulation errechnet und stellt die Nutzung der Kureinrichtungen durch die Bürger dar. 2011 fließen 240 000 Euro von der Gemeinde.

Lutz Timmermann bezeichnete diese Zuwendungen als notwendig und berechtigt und zog Vergleiche: Im Wangerland zahle die Gemeinde 250 000 Euro, in Großefehn sogar 327 000 Euro. Und: Dangast habe das Jahr 2010 mit einem Defizit von fast 1,5 Millionen Euro abgeschlossen.

Das Ergebnis ist für Robert Kowitz insofern bemerkenswert, da insbesondere die Kurbeiträge – größter Einnahmeposten – um 90 000 Euro zurückgegangen sind auf jetzt 1,124 Millionen Euro. Auch die Zahl der Gäste ging um 3,4 Prozent zurück auf 149 800. Die Übernachtungszahl sank um 2,4 Prozent auf 939 500.

Einstimmig genehmigt

Dafür konnten bei den Personalkosten durch die Verminderung um zwei Stellen 40 000 Euro gespart werden. Für die rund 25 festangestellten Mitarbeiter und die Teilzeitkräfte zahlt die Kurgesellschaft 730 000 Euro. Bei den Pachteinnahmen erzielte der Kurbetrieb ein Plus von 13 000 Euro.

Die Aufsichtsräte von BKT und TSB haben den Jahresabschluss einstimmig genehmigt. Voraussichtlich am 14. Dezember wird das Zahlenwerk der TSB-Gesellschafterversammlung vorgestellt.

 
 
 
 

Kreiszeitung Wesermarsch 30.03.2011

Große Sprünge sind noch nicht drin


Butjadingen. Als „deutlich positiv“ haben drei Fachleute jetzt die Entwicklung der Butjadinger Kurbetriebe bezeichnet. Entwarnung ist allerdings noch nicht angesagt: Große Sprünge auf dem investiven Sektor sind nicht drin – noch nicht. Von Klaus-Günter Oetting

Die Aufsichtsräte beider Kurgesellschaften (TSB und BKT) waren jetzt zu einer zweitägigen Klausurtagung in Cuxhaven. Mit von der Partie waren Geschäftsführer Robert Kowitz sowie die Mitarbeiter Rolf Rossmann und Ingo Krüger. Bürgermeister Rolf Blumenberg und Kämmerer Bernd Rummel waren ebenfalls dabei.

Thema war unter anderem die Frage, ob die Struktur mit drei Gesellschaften – die dritte ist die Personalführungsgesellschaft – noch zeitgemäß ist. Gäste der Klausurtagung waren drei Experten: Peter Beck, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen, Wirtschaftsprüfer Heino Tunnat von der Prüfungsgesellschaft BDO aus Bremerhaven und Jens Bargsten, Geschäftsführer der BRS-Treuhand, Hannover. Dabei handelt es sich um eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die unter anderem auch Fremdenverkehrsgesellschaften in der Lüneburger Heide und im Harz betreut.

Kredit-Altlasten

Die Organisationsform mit drei Gesellschaftern sehen die Fachleute nicht als Ursache für die Probleme an. Über einen Wegfall der Personalführungsgesellschaft könne man nachdenken. Einziger Vorteil sei der Wegfall einer Wirtschaftsprüfung. „Es war uns wichtig, das zu hören“, sagte Lutz Timmermann mit Blick auf die wiederholt von den Grünen vorgetragene Kritik, die Organisation sei unübersichtlich.

Was die finanzielle Seite anbelangt, attestieren die drei Fachleute der Gesellschaft einen „deutlichen Aufwärtstrend“. Ausdruck dieser Einschätzung sei die verbesserte Kapitaldienstfähigkeit. Das heißt: Die Gesellschaft ist liquide und kann ihre Zins- und Tilgungsleistungen aus den eigenen Erträgen bedienen. Und: „Wir werden das Geschäft ohne zusätzliche Kreditaufnahmen fortsetzen“, sagte Robert Kowitz.

Stichwort Kredite: Da gibt es einige Altlasten für Wirtschaftsgüter, die schon lange nicht mehr im Unternehmen sind. Jetzt wird überlegt, dieses alten Verbindlichkeiten außerordentlich abzulösen – möglicherweise durch die Kommune.

Denn auch das hätten die Experten deutlich gemacht: Ohne die Gemeinde und kommunale Zuschüsse geht es nicht. In Butjadingen sind das zurzeit rund 250.000 Euro, verglichen mit Dangast (1,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr) eher wenig. „In vielen Fremdenverkehrsgemeinden um uns herum werden erheblich mehr kommunale Zuschüsse gezahlt“, sagte Lutz Timmermann.

Die Aufwendungen der Butjadinger Kurgesellschaft für Instandhaltung und Investitionen bezeichnet Robert Kowitz als moderat. Die Faustregel für Instandhaltung liegt bei einem Prozent des Sachanlagevermögens – in Butjadingen liegt das bei 3,5 Millionen Euro. Doch statt 350.000 Euro werden in diesem Jahr rund 219.000 Euro für Instandhaltung ausgegeben. Das Investitionsvolumen liegt bei 154.000 Euro.

Wirtschaftsförderung

Die Fachleute warnen deshalb davor, den gemeindlichen Zuschuss zu reduzieren. Das könne zu einem Investitionsstau führen. „Natürlich können wir sparen. Aber das kann sich auch irgendwann rächen, wenn die Gäste wegen fehlender Attraktivität wegbleiben“, sagte Rolf Blumenberg. Für den Bürgermeister ist der Zuschuss der Gemeinde unentbehrlich und ein Stück Wirtschaftsförderung, zumal die touristische Infrastruktur auch den Butjadinger Bürgern zugute komme.

„Wir sind auf einem guten Weg“, glaubt Rolf Blumenberg. Kann der fortgesetzt werden, sei die Gesellschaft erstens in der Lage, die notwendigen Investitionen anzugehen. Im Moment, so Lutz Timmermann, gebe es dafür noch keinen Spielraum. Dennoch bezeichnetet der Aufsichtsratsvorsitzende die zweitägige Tagung als „hilf- und ertragreich. Die Ergebnisse sollen im Aufsichtsrat in der zweiten Aprilhälfte analysiert werden, um die positive Entwicklung fortführen zu können. Ziel sei es, weitere Kommanditisten für die Kurgesellschaft zu gewinnen.

Die von einigen Kritikern der Gesellschaft als zu hoch bezeichneten Personalkosten seien nicht zu hoch, hätten die Fachleute bescheinigt. Robert Kowitz wies darauf hin, dass die Personalkosten 2006 726.000 Euro betragen haben und aktuell bei 729.000 Euro jährlich lägen.

 
 

 

BURHAVE, 15. Dezember 2010

 Die Qualität per Prädikat nachgewiesen

 Tourismus Burhave, Fedderwardersiel und Tossens weiterhin

staatlich anerkannte Nordseebäder

 

VON ROLF BULTMANN

BURHAVE –

„Qualität, Qualität und noch mal Qualität ist das, was der Urlauber sich heute wünscht“, sagte Barbara Woltmann. Dass diese

Anforderung in Burhave mit Fedderwardersiel und in Tossens erfüllt werden,

mache das Prädikat Nordseebad deutlich, erläuterte die stellvertretende

Leiterin der Regierungsvertretung Oldenburg.

Sie überbrachte der Gemeinde Butjadingen am Dienstagmorgen die

Ernennungsurkunden des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums für die

staatlich anerkannten Nordseebäder-Kurorte Burhave, Fedderwardersiel und

Tossens.

Die neue Zertifizierung ist eine Folge der 2005 geänderten niedersächsischen

Kurort-Verordnung, die alle bisherigen Prädikatisierungen in diesem Bereich

bis Ende 2010 befristet, erläuterte Barbara Woltmann. Das Ziel sei eine

Steigerung der Qualitätsstandards, um im harten Wettbewerb der

Urlaubsregionen bestehen zu können.

Mit Nordseelagune, Friesenstrand, Spielscheune, Weltnaturerbe Wattenmeer.

Kurmittelhäusern sowie der jod- und salzhaltigen Luft besäßen die Butjadinger

Nordseebäder beste Voraussetzungen. Barbara Woltmann appellierte an die

Gemeindevertreter, die Empfehlungen und Hinweise des Prüfungsauschusses

beherzt aufzugreifen und umzusetzen.

Für Butjadingen sei der Sommer von existenzieller Bedeutung, wobei die

Anerkennung als Nordseebad ein wichtiger Titel sei, mit dem geworben

werden kann, machte Lutz Timmermann deutlich. Der Aufsichtsrats-

Vorsitzende der Butjadinger Tourismus-Gesellschaften sagte zu, dass alles

getan werde, um den aus dem Qualitätszeugnis resultierenden Ansprüchen zu

genügen.

Tourismus-Geschäftsführer Robert Kowitz wies darauf hin, dass die TSB drei

Jahre an der jetzigen Zertifizierung, mit der die Rahmenbedingungen nach

oben verschoben worden seien, gearbeitet habe. Im ersten Schritt sei

versucht wurden, die Zertifizierung als Nordseebad für die ganze Gemeinde zu

bekommen. Dies sei aber nicht möglich gewesen.

Während des Überprüfungsverfahrens sei empfohlen worden, dass sich

Butjadingen auf Burhave, Fedderwardersiel und Tossens konzentriert, weil

allen anderen Orten die Voraussetzungen für eine Anerkennung als

Nordseebad fehlten.

Auch um die Prädikatisierung für Burhave, Fedderwardersiel und Tossens zu

erlangen, mussten einige Anstrengungen unternommen werden, in die rund

23.000 Euro investiert werden mussten. So mussten unter anderem ein

lufthygienisches und ein medizinisch-klimatologische Gutachten erstellt,

Kurparks in Tossens (Pütten) und in Burhave (Scheunenpark) ausgewiesen

sowie der Informationsservice verbessert werden, so Robert Kowitz.